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12.11.2011, 11:39 Uhr
Arabischer Frühling droht zum Winter für die Region zu werden

Anlässlich des weltweiten Gebetstages für verfolgte Christen der Evangelischen
Allianz am 13. November erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen
Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) und Parlamentarische Staatssekretär Thomas
Rachel MdB:
„Der diesjährige Gebetstag für verfolgte Christen der Evangelischen Allianz ist ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit und Verantwortung für unsere bedrängten und verfolgten  Glaubensgeschwister in aller Welt. Es ist ein bleibender Skandal und ein zum Himmel schreiendes Unrecht, wenn Menschen in so vielen Ländern der Erde immer noch aufgrund
ihrer religiösen Überzeugungen diskriminiert, drangsaliert und verfolgt werden.

Mit Recht hat die Evangelische Allianz den Schwerpunkt des diesjährigen Gebetstages auch auf die nordafrikanischen Staaten gelegt. Gerade in dieser besonders von Revolutionen und Unruhen geschüttelten Region hat sich bisher die Hoffnung auf eine Besserung der Lage der christlichen Minderheiten leider nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil: Der sogenannte
„Arabische Frühling“, der vor allem den Islamisten einen neuen und bedenklichen Aufwind bereitet, droht zum unbarmherzigen Winter für Christen und andere Minderheiten zu werden. Ein knappes Jahr nach dem Massaker von Alexandria erscheint die Situation der orientalischen Kirchen katastrophaler denn je: Gewaltsame Übergriffe, Morde, Pogrome und
Diskriminierungen durch die islamische Mehrheitsgesellschaften sind nahezu an der Tagesordnung.

Gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Christen in aller Welt müssen wir uns politisch noch stärker positionieren, die öffentliche Aufklärung darüber intensivieren und vor allem auch in der Fürbitte nicht nachlassen.“
aktualisiert von Hans Bleckmann, 12.11.2011, 11:46 Uhr